Nach langer Zeit und fundamentalen Veränderungen war ein Treffen bei Joachim verabredet worden. Seit dem letzten Gruppentreffen ist viel passiert. Da war mal was mit einer Software, bis auf einen aus unserer Gruppe sind alle zu einer anderen Software gewechselt. Da war mal was mit Seminaren, wir sind müde vom Organisieren und werden bis auf unbestimmte Zeit mit Seminaren für andere pausieren. Und da war ein Geburtstag von Wilfried ein paar Tage vorher. Und da ist eine Steigerung eingetreten, denn nach dem üblichen Kaffee und Kuchen gab es Proseco, in richtigen Kristallglaskelchen (zur Geburtstagsfeier).
Wird die Vergangenheit betrachtet, dann sind doch noch weitere Steigerungen bei unseren Treffen möglich. Es kann mit kaltem und warmen Buffet, mit Sektempfang zum späten Vormittag, mit speziellen Reisebussen und exclusiven Tagungsorten (Sylt, Borkum) und noch einigen Spässchen mehr das jeweils vorige Treffen getoppt werden. Um den Gästen auf unserer Seite gleich die richtige Denkrichtung vorzugeben, wir bleiben unter uns und nehmen auch keine Anmeldungen an, es sei denn, wir laden ein. So hatten wir auch diesmal wieder einen Gast aus unserer Nähe dabei, Harry Neumann aus der Bremer Ecke. Entgegen anderen Gästen ist er nicht aufgefallen, wir haben da in der Vergangenheit schon andere Erfahrungen gemacht.
Wir haben uns getroffen, weil wir uns mal wieder sehen wollten und weil wir Fragen zur Software hatten. Mit Railware haben wir die digitale Modellbahnsteuerung kennengelernt, bis auf Klaus und Harry sind alle auf Traincontroller umgestiegen. Diese Moba-Steuerung ist sehr vielseitig. Die ersten Erfolge zeigen, dass das Programm auch sehr zuverlässig funktioniert. Mit zunehmender Beschäftigung mit diesem Programm kommen aber immer mehr Fragen auf. Dazu gleich die Aussage, keiner von uns bereut den Umstieg. Zur Zeit gibt es noch verschiedene Ausbaustufen an den Anlagen der Mitglieder und somit auch noch verschiedene Fragestellungen, die sich mit den Grundlagen befassen.

Wir bemängeln die für die Praxis unzureichende Dokumentation. Im Handbuch von Herrn Freiwald steht alles drin, was das Programm kann, aber meistens steht nicht drin, wie es gemacht wird. Aufgrund unserer Vergangenheit sind bestimmte programmbezogene Denkschemata vorhanden und es ist nicht immer einfach, das zu bereinigen. Als Beispiel sei hier der Begriff "Weichenstraße" im Programm benannt. Wenn die Strecke ohne Weiche von einem Block zum andern führt, ist der Fahrweg doch als Weichenstraße benannt und im Programm dokumentiert. Gerade bei den Bedingungen in den einzelnen Fenstern der Eigenschaften ist dann auch manchmal nicht klar, was als erstes abgefragt wird. Also ist viel Probieren angesagt.
Einig sind wir uns alle, dass das Forum von TC zwar hilfreich, aber auch verwirrend ist. Selbst wir 5 Anwender haben jeder eine andere Philosophie hinsichtlich des Ablaufs mit dieser Steuerung, also auch ein anderes System der Steuerungsschwerpunkte. Und das, obwohl wir alle zuerst ein bequemes Programm hatten, wo viele Funktionen nicht zu beeinflussen waren (und auch nicht immer funktionierten). Es ist nicht immer einfach, die Lösungen aus dem Forum umzusetzen. Hinzu kommt, dass wir große Anlagen betreiben und mit ganz anderen techn. Umsetzungen rechnen müssen wie z. B. Tischbahner. Einige hilfreichen Geister im Forum können sich nicht immer auf solche techn. Umsetzungen einlassen, das sie selbst nur sehr einfache Anlagen betreiben
Das Ergebnis dieses Treffens ist, dass Joachim seinen Kopfbahnhof gleismäßig fertiggestellt hat. Die Steuerung wird angepasst. Als Vorruheständler ist er nicht ausgelastet und baut noch Module. Eindeutig erkennbar ist der Drang nach Perfektion, die Köf ist neu, die Signale werden auf Servos umgebaut, die Streckenführung ist optimiert und die Landschaftsgestaltung der noch im Rohbau befindlichen Anlagenteile steht bevor, davon zeugen zumindest die vielen Bäume und Baumrohlinge.
Außerdem war Joachim sehr gesundheitsbewusst gegenüber seinen Gästen. Der Kreislauf wurde getestet, alle haben den Test bestanden. Die Stoffwechselfunktionen wurden ebenfalls getestet und hier gab es die zu erwartenden individuellen Abweichungen, manche schwitzen halt eben schneller....




Frankfurter Kranz, Käsekuchen, Kaffee und anschließend Proseco, Digitalbahner, was willst du mehr?
Alles schaut gespannt auf den oberen Bildschirm, auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch keine Lok fährt.
Wie war das noch? Ach ja, da gab es doch noch.....
Die Ausfahrt des schon länger fertiggestellten Bahnhofs ist sehr großzügig gestaltet, hier ist der Fahrweg zur Brücke dargestellt.
Die Brücke ist ebenfalls schon länger fertig gestaltetund überspannt das Flussbett in beträchtlicher Höhe.
Sehr vertieft stehen wir bei den Bildschirmen und diskutieren über verschiedene Lösungen. In dieser Zeit läuft unbemerkt der Kreislauf-Test.
Im Gegenlicht am Fenster fährt ein Zug zum neuen Kopfbahnhof.
Diese Aufnahme täuscht etwas über die Geschwindigkeit des Zugs. Er ist nicht über die Anlage gerast, aber die Bewegung zeigt auch hier ein ausgewogenes Maß an Geschwindigkeit.
Wilfried, seines Zeichens TC-Spezialist, hat sich schon sehr intensiv mit dem Programm auseinander gesetzt und gibt wertvolle Tipps.
Seid ihr auch alle bei der Sache? Hoffentlich noch sehr lange......



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