Diesmal fand das Treffen bei Jürgen statt. Er fährt N-Spur mit Lenz, MB-Tronic und Littfinski. Seine N-Anlage ist im Aufbau. Er ist spezialisiert auf Elektronic (nicht Elektro-nix) und hat für sich jede Menge Speziallösungen erstellt. So kann er mit einem Zusatz-Messgerät (DCC-Monitor von Jürgen Petsch aus MIBA-Extra Modellbahn digital 8) u.a. für die jeweiligen DCC-Adressen die Signale verfolgen, die anliegende Spannung prüfen und mit einem einzigen hochentwickelten Messprüfer die Belegtmeldung und die Digitalspannung testen etc. Als Meister des feinen Lötkolbens macht er sich in der Runde einen großen Namen, für Jochen baut er zur Zeit die Decoder ein.

Nach dem üblichen Ritual (wer nichts arbeitet, muss aber gut essen) wurde sein Modellbahnkeller heimgesucht. Es gab Vieles zu bestaunen, so stellte Horst fest, dass es unter der Anlage ja auch noch Gleise gibt. Darüber war er schon verblüfft.

Jochen brachte einen "vergoldeten" Schienstaubsauger mit und alle waren der Meinung, dass dieses Teufelsgerät gemäß Preis auch funktioniert. Es stellt sich heraus, dass das Teil zwar saugt, aber nicht alles. Jedenfalls sind die Gleise weiter nicht optimal gereinigt, dafür

aber der Geldbeutel. Das alte Sauggerät aus der Analogzeit (Besitzer Horst) war genauso erfolgreich in der unzureichenden Reinigung der mit Streumaterial verunreinigten Gleise.

Mit zunehmender Dauer ging es immer mehr um Railware spezifische Probleme. So zeigt Jürgen an seinem Bahnhof, dass die Regelung mit Vorzugsgleis von einer Seite funktionierte. Bei diesen fast spiegelbildlich angeordneten Einfahrtsweichen wurde das Vorzuggleis aber nicht von der anderen Seite angenommen. Hardwareprobleme gibt es nicht. Scheinbar ist das eine Macke des Programms.

Joachim hatte Probleme bei einer Bahnhofsausfahrt mit der Seitenverkehrten Ausfahrt auf einer doppelgleisigen Strecke. Theoretisch wurde das vor Ort gelöst, die praktischen Versuche von Joachim zeigten aber die Grenzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit auf. Auch daran wird gearbeitet.

Klaus ist noch mit dem Holzbau seiner Anlage beschäftigt. Er hörte den RW-Vorschlägen zu und stellte fest, dass er noch viel vor sich habe, wenn er erst einmal den PC mit RW an der Anlage hat.

Jochen war ziemlich ruhig und verhielt sich umgekehrt proportional zu den Kosten seines neuen Schienen-Staubsaugers.

Alles in allem war der Tag sehr gelungen und die 6 Stunden waren sehr schnell um.




Dieses Eingangsritual bei solchen Treffen findet regen Zuspruch. Nach dem Motto: "ein voller Bauch macht träge, es regt einem nichts mehr auf" wurden die Teilnehmer auf die grundlegende Diskussion über die Tiefen der Railwareanwendung vorbereitet. Fazit der Einführungsrunde: Der Bienenstich ist gut, Frau Krüger darf weiter für uns backen.      
Im Keller angekommen, wurde nach der Staubsaugerproklamtion zum teuersten Nichtsauger dem Chef ein Ständchen gebracht. Zum Glück gibt es auf jpg-Dateien keinen Ton.      
Ups, da sind ja noch Schienen. Warum heißt das wohl Schattenbahnhof?      
Dieses hoch entwickelte Messgerät zeigt dem geübten Nutzer, ob es auf dem Schienenstrang Spannung mit Strom (Saft) gibt. Der kundige Betrachter wird erkennen, dass die geniale Idee des Entwicklers es ermöglicht, an Hand der Helligkeit des Messgerätes die generelle Frage "ist Saft da?" eindeutig zu beantworten. Zudem kann auch im Gleisbild bei RW erkannt werden, ob der Belegtmelder funktioniert (wenn es denn einen gibt). Voller Ehrfurcht wurde dieses Gerät von den Besuchern bestaunt. Ob es darauf auch einen Gebrauchsmusterschutz gibt? Der Gastgeber nimmt Bestellungen zum Vorzugspreis entgegen.      



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